Unser 
"Räume fürs Wir-Tag"

Am 24. September haben wir keine Aufträge akquiriert, Räume geplant, Angebote erstellt, ausgeliefert oder Rechnungen geschrieben und dennoch haben wir richtig viel geschafft.  Wie?

Indem wir einen Tag gemeinsam mit dem ganzen Team nicht für, sondern am Unternehmen gearbeitet haben. Aber fangen wir vorne an …


Warum das Ganze?

Rückblick: Januar 2020

Die Kollegen kommen morgens rein und gehen nachmittags wieder. Dazwischen wird mit Kunden im Meeting gesessen und gemeinsam gegessen. Es ist wuselig und manchmal ist es auch etwas laut. Wir treffen uns an der Kaffeemaschine, um die Fußballergebnisse des Wochenendes zu diskutieren und gehen wieder upgedatet an die Arbeit.

April 2020

Es kommen nur noch wenige Kollegen in die Zentrale und auch die aus den Standorten müssen fernbleiben. Meetings finden mit Kunden virtuell im Homeoffice statt und das gemeinsame Mittagessen verbringen wir zwischen unseren schulpflichtigen Kindern am heimischen Küchentisch, zwischen Zetteln, abgekauten Bleistiften und falsch geschriebenen Englischvokabeln. Ach ja, und arbeiten tun wir ja auch noch. 

Was bei den Kollegen los ist, wird per Videocall dann doch nicht so wirklich klar. Die Nähe fehlt uns. Und wenn das Internet streikt, dann haben wir noch nicht mal mehr Gestik oder Mimik. Aber macht es nicht das gerade aus? Beruf und Freizeit verschwimmen miteinander. Na, so haben wir uns „Work-Life-Balance“ irgendwie auch nicht vorgestellt. Danke Corona! 

Frühjahr 2021

Die Inzidenzen werden niedriger und wir haben mit den „Pro und Contras“ im Homeoffice Frieden geschlossen. Es ist doch ein Unterschied, ob wir im Homeoffice arbeiten können oder müssen

Der Flurfunk wird langsam wieder zu einem Kanal, bei dem wir gerne einschalten. Mensch, haben wir den Klatsch und Tratsch vermisst. Und die Kommentare über den letzten verschossenen Elfer der Lieblingsmannschaft ist selbst für die Fußball-uninteressierten Kollegen plötzlich gar nicht mehr uninteressant. 

Hauptsache wieder Menschen – ohne „Könnt-ihr-mich-sehen-Bingos“ und schlechter Tonqualität. 

Die Pandemie hat uns verändert

Die Pandemie hat uns verändert und unser Claim „Räume fürs Wir“ ist die Antwort darauf. Es geht uns darum, wieder mehr Raum zu schaffen für zündende Ideen, die uns und unsere Kunden verbinden. Aber vor allem sind es die Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten. 



Wir waren es gewohnt, kurze Wege zu den Kollegen zu haben und Dinge direkt ansprechen zu können. Das direkte, ehrliche Wort hat uns ausgemacht. All das haben wir an unserem „Räume-fürs-Wir-Tag“ wieder zusammengebracht.

Zurück im Hier und Jetzt

Die Sache mit den Veranstaltungen während Corona. 

„Eine Veranstaltung in Zeiten von Corona? Habt ihr euch das gut überlegt?“ Ja, haben wir! Obwohl, mit Blick auf die Inzidenzen war es nicht immer klar, ob wir den Tag wirklich so machen können, wie wir ihn geplant hatten. Aber wir hatten Glück. Mit der Kontrolle der 3G-Regel (getestet, genesen, geimpft) haben wir uns alle sicher gefühlt und die Masken abnehmen können – endlich! 


Für uns besonders wichtig an diesem Tag: Den Emotionen der Kolleginnen und Kollegen Raum zu geben und das war nur ohne Maske möglich. Die Reaktion der Kollegen war eindeutig und es war zum ersten Mal seit Langem wieder das sichtbar, was unser Miteinander schon immer ausgemacht hat: Spaß haben und Lachen! Für uns auch im Nachhinein eine gute Entscheidung. 

 Mit neuen Impulsen in den Tag 

Punkt 9.00 Uhr: Es geht los!

Speaker und Coach Daniel Kowalke eröffnete die Veranstaltung und ebnete den Weg gedanklich für die nächsten Stunden. Fazit: Veränderung braucht Zeit und Emotionen bringen uns in Bewegung. Danke Daniel! 

Open Space Methode

09:30 Uhr

Es geht los mit dem aktiven Teil des Tages mithilfe der Open Space Methode. Platz genug haben wir in unserer neuen Erlebniswerkstatt auf jeden Fall genug. „Open Space kenn ich, aber eine Methode ?“ Geht es Ihnen auch gerade so?

Die Open Space Methode ist ein Konferenzformat, dessen Inhalte völlig ergebnisoffen sind und bei dem die Teilnehmer die Punkte der Agenda selbst bestimmen. Dabei gelten bei uns nur zwei Spielregeln: Sei wie du bist und wechsle zwischen den Themen, wenn du magst.

In Vorbereitung hatte jede Abteilung in Ihrem Team überlegt, welche Themen sie am meisten beschäftigen. Eben Dinge, die in der eigenen Abteilung oder in der Schnittstelle zu anderen Abteilungen nicht so ganz rund laufen. Über diese Themen wurde dann interaktiv per App abgestimmt. Und so hatten wir zwei Mal drei Sessions, die parallel liefen, auf die sich die Kollegen aufteilen konnten. Sechs Abteilungen = Sechs Themen.

Nachdem sich alle Kollegen auf die Themengebiete verteilt hatten, wurde eifrig „drauf-los-gebrainstormt“. Die Abteilung, die das Thema eingebracht hat, stellte kurz noch einmal die wichtigsten Punkte für alle vor. Vor allem für die Kollegen, die mit der jeweiligen Abteilung im Tagegeschäft wenig zu tun hatten, war das schon ein sehr erhellender Moment. „Ach, das macht ihr auch?“ „Das hätte ich nicht gedacht“ und „Warum macht ihr das so und nicht so“ waren die häufigsten Äußerungen. 

Damit in den Themenrunden möglichst dynamisch diskutieren konnten, stand den Teilnehmern ein neutraler Moderator zu Seite, der die Ideen sortiert und zusammengefasst hat. Ansonsten waren die Teilnehmer allein dafür verantwortlich, wie sich die Sessions entwickeln. Am Ende der ersten und zweiten Session wurden die Themen dem Plenum vorgestellt. So konnten wir sicher gehen, dass jeder die Infos aus den anderen Runden mitbekommt. 

Unsere Geschäftsleistung stellte sich für die Themen als Paten zur Verfügung, sodass wir auch nach dem „Räume-fürs-Wir-Tag“ an den Themen weiterbearbeiten können.

Ende gut, alles (Grill)gut. 

Gegen 15 Uhr ging es für uns noch rüber in den Garten unserer Magazinhalle. Ganz „ruhrpottlike“ mit Bratwurst und Bier standen wir zusammen und haben den Tag Revue passieren lassen. 

Heute  

Heute haben wir vieles gelernt über das, was unser Wir ausmacht. Auch wir bei Beck und das, wo wir uns doch täglich mit Kunden und Partnern über das Arbeiten austauschen. 

Arbeiten ist unser Geschäft und doch hat uns diese Pandemie einiges über das Arbeiten gelehrt, dass es mehr ist als nur Arbeit und ein Job. Es ist ein gemeinsames Weiterkommen, eine stetige Veränderung. Nun liegt es an uns, aus der Veränderung eine positive Sache zu machen, auch wenn es nicht immer leicht ist. Aber wir sind uns sicher, gemeinsam schaffen wir das. Wir sind motiviert, stetig an uns zu arbeiten und diese Erkenntnisse mit unseren Kunden und Partnern zu teilen.  


Als Fazit können wir berichten, dass überall die gleichen Probleme den Arbeitsalltag begleiten. Unser definiertes Ziel war es, dass die Kollegen sich austauschen und so mehr Verständnis für die Zusammenhänge und das große Ganze entsteht. Wir sagen: Ziel erreicht! Wir sind uns sicher, dass es weitere Tage geben wird, an dem wir die Arbeit ruhen lassen und uns auf unser Wir besinnen. 

Inhalte von Youtube werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf “Zustimmen & anzeigen”, um zuzustimmen, dass die erforderlichen Daten an Youtube weitergeleitet werden, und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in unserer Datenschutz. Du kannst deine Zustimmung jederzeit widerrufen. Gehe dazu einfach in deine eigenen Cookie-Einstellungen.

Zustimmen & anzeigen

Ein Video sagt mehr als 1.000 Worte. 

Vielen Dank an More Film für das festhalten der Emotionen!

Sie möchten auch so ein Event für Ihr Unternehmen umsetzen? Dann melden Sie sich gerne bei uns. 

Ihr Ansprechpartner der erlebniswerkstatt Martin Pfleiderer steht Ihnen tatkräftig zur Seite.

Was sind Ihre Gedanken zu dem 
"Räume fürs Wir-Tag"?

Alles quatsch oder eine gute Idee? Vielleicht haben Sie auch schon einmal so einen Tag in Ihrem Unternehmen gemacht. Berichten Sie mir davon. Ich freue mich mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. 
Mit besten Grüßen
Gina Stradal