Brunner nate

Ein Produktfamilie mit zukunftsweisender Material-Symbiose aus Natur und Technik.

Mit „nate“ gelingt Brunner eine Möbelserie, die auf einer wegweisenden Material-Synthese beruht: Holz geht in seiner Verwendung als High-end Werkstoff eine raffinierte Verbindung mit einer Recyclingkunststoff-Zarge ein. Die daraus entstehende Komposition kommt als innovative Produktfamilie bestehend aus Tischen, Stühlen, Hocker und Bänke auf den Markt. Herzstück der Produktfamilie „nate“, deren Name bereits auf die Symbiose aus Natur und Technik hinweist, ist der Holzstuhl „nate“.

Brunner und ASK entwickelten die zukunftsweisenden Produkte der Serie mit Hilfe modernster Fertigungstechnologien.  Sie sind sortenrein trennbar, vollständig rezyklierbar und würdigen den einzigartigen Charakter ihrer Werkstoffe. Durch ihr smartes und elegantes Design werden die Tische und Stühle den hohen funktionalen und ästhetischen Ansprüchen im Objektbereich gerecht. Vielseitig einsetzbar, ergänzen sie das Portfolio von Brunner und fügen sich elegant in Gastronomie, Business, Pflege und öffentliche Umgebungen ein. 

Lebendige Werkstoffe

Das Team aus Brunner-Experten und ASK entwickelte eine Produktfamilie, die den lebendigen Werkstoff auf visionäre Weise neu interpretiert: „Wir wollten Holz in seiner originären Genialität als elementares Gestaltungsmittel zum Vorschein bringen“, beschreibt Steffen Kehrle von ASK den entscheidenden Ausgangspunkt des Projekts. „Jeder natürlich gewachsene Baum beweist seine Identität, er ist nachwachsend, widerstandsfähig und erzählt mit Jahresringen und Maserungen seine ganz persönliche Geschichte.“ Diesen Charakter zu erhalten, war Leitbild des Designteams bei der Entwicklung von „nate“. 

So kreierte das Designteam für den Stuhl aus Eichen- bzw. Buchenholz, der Dreh- und Angelpunkt der neuen Produktfamilie, eine materialgerechte und lebendige Form. Die organische Linienführung zeigt sich unter anderem bei der vorderen leicht geschwungenen Sitzkante, die an die Form eines Bugs erinnert und für hohen Sitzkomfort sorgt. 

Kunstgriff: Das innovative Konstruktionselement Kunststoffzarge

Ein Kunstgriff gelang dem Entwicklungsteam bei der Gestaltung des tragenden Konstruktionselements. Eine Zarge aus 100 Prozent recyceltem Kunststoff verbindet alle Elemente des Stuhls zu einer eleganten Symbiose aus Holz und High-Tech-Material. Dabei kommen Schrauben zum Einsatz, eine Verleimung wird überflüssig. 

Alle Materialien lassen sich sortenrein trennen – ein Aspekt, der dem Entwicklungsteam von Anfang an wichtig war. „Wie bei jeder Symbiose profitieren die Werkstoffe voneinander. Die Natürlichkeit des Holzes tritt noch stärker in Augenschein, die Funktionalität der Zarge wird auf einen Blick deutlich. So ist ein zukunftsfähiges System entstanden, das weit mehr ist als die Summe seiner Teile“, erklärt Steffen Kehrle von ASK. „Im Prozess sind weitere Produktvarianten sichtbar geworden, die auf Basis des intelligenten und flexiblen Systemansatzes realisiert werden konnten.“

Präzision dank moderner Fertigungstechnologie 

Eine besondere Finesse erlangt der Stuhl durch eine sehr dünne Materialstärke der Sitzfläche und Rückenlehne von 6 mm. Sie verleiht dem Stuhl seine Leichtigkeit, die ihn im Einsatz praktikabel macht, ohne an Sitzkomfort und Stabilität einbüßen zu müssen. Unter Verwendung der modernen 5-Achs-Fräs-Technologie eröffnete sich dem Entwicklerteam ein großer Gestaltungsspielraum: Mithilfe des Verfahrens erhielten die hinteren Massivholzbeine ein geschwungenes Profil und damit eine prägnante Dynamik, die die Lebendigkeit und Natürlichkeit des Holzes widerspiegeln.


 „Nur im Zusammenspiel der Kräfte aus Natur und High-Tech konnte ein Holzstuhl entstehen, der das Potential dieses außergewöhnlichen Naturwerkstoffs mit Visionskraft ausschöpft. Da uns das Ergebnis sofort überzeugt hat, haben wir uns erstmals entschieden, nicht nur ein Produkt, sondern gleich eine Serie auf den Markt zu bringen“, erläutert Geschäftsführer Dr. Marc Brunner. Die aufwendige Machart verleiht den Möbeln ihre feinsinnige Ausdruckskraft und macht sie zu einem Partner für ganz unterschiedliche Anwendungssituationen. 

 

Da sich das Design von „nate“ auch für eine Stahlvariante bestens eignet, entschied sich Brunner für eine Entwicklung weiterer Produkte. Diese sind nicht mit der Kunststoffzarge versehen. Ein in vollautomatisiertem Prozess ausgelasertes Stahlrohr übernimmt hier die Funktion der Kunststoffzarge. Die „nate“-Serie umfasst insgesamt 14 Produkte.

Über Brunner


Das im Jahr 1977 gegründete Familienunternehmen wird von Helena und Rolf Brunner sowie in der zweiten Generation von Dr. Marc Brunner und Philip Brunner geführt. Brunner zählt über 500 Mitarbeiter. Zu den Geschäftsfeldern gehören die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von hochwertigen Stühlen, Tischen und Objektmöbeln für Büro- und Verwaltungsgebäude, öffentliche Räume sowie Einrichtungen für Pflege und Gesundheit. Mit gut 500.000 gefertigten Stühlen und 100.000 Tischen und einem Exportanteil von mehr als 40 Prozent zählt Brunner zu den führenden Objektmöbelherstellern Europas. .

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